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Wir erhalten den Preis für Denkmalpflege

© Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation

© Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation

Seit Generationen investiert unsere Familie in die Erhaltung des "Herrdegen Hauses" - Diese aufwändige Pflege kostet viel Zeit und erfordert aufgrund der Auflagen des Denkmalschutzes, oft Kompromisse und spezielle Lösungen. Das ist sehr teuer und oft sehr anstrengend. Umsomehr freuen wir uns natürlich, mit dem "Preis für Denkmalpflege" eine Anerkennung für unser Bestreben zu erhalten das historische Gebäude auch für kommende Generationen unserer Familie und unserer Gäste zu erhalten.

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Mannemer Dreck & Guido Wolf

Guido Wolf (3.v.r.) mit Mannemer Dreck und Rebekka Schmitt-Illert, Simone Herrdegen, Egon Jüttner, Georg Wacker, Carsten Südmersen und Martina Herrdegen (v.l.).

Guido Wolf (3.v.r.) mit Mannemer Dreck und Rebekka Schmitt-Illert, Simone Herrdegen, Egon Jüttner, Georg Wacker, Carsten Südmersen und Martina Herrdegen (v.l.).

ZITAT AUS MORGENWEB.DE

Versüßt mit Mannemer Dreck

Landes- und Kommunalpolitik sollten enger zusammenarbeiten. Das betonte gestern Landtagspräsident Guido Wolf (CDU), der sich einen langen Tag für das "Projekt Mannheim" vorgenommen hatte. Die "brennenden Themen", die Wolf mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD), seinem Landtagskollegen Georg Wacker und Parteifreunden vor Ort erörterte: die Konversion als Mammutaufgabe, der Zustrom von Flüchtlingen und Zuwanderern, dazu die strittige Standortfrage der Dualen Hochschule sowie die Finanzierung des Nationaltheaters.

Mannheim als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge? Für Wolf "eine kluge Überlegung". Wie sich aber die grün-rote Landesregierung schließlich entscheide, könne er nicht einschätzen. Gestern ist im schwäbischen Meßstetten (Zollern-Alb-Kreis) probeweise eine solche Aufnahmestelle in einer ehemaligen Kaserne eingerichtet worden.

Wolf forderte vor Journalisten: "Wir brauchen aber mehr solcher Einrichtungen." Er sieht Deutschland in der "humanitären Verantwortung", dass Flüchtlinge, aktuell aus dem Nord-Irak und aus Syrien, bei uns Zuflucht erhalten. Die Politik müsse aber darauf achten, dass die einheimische Bevölkerung nicht überfordert werde. Deshalb solle der Zuzug "reiner Armutsflüchtlinge" begrenzt, die Anerkennungsverfahren auch im Sinne der Asylbewerber beschleunigt werden.

Die Umwandlung der ehemaligen US-Militärflächen in Mannheim sieht Wolf nach einem Besuch des Benjamin-Franklin-Villages "als Kraftakt, mit dem die Stadt sensibel umgehen muss". Mannheim sei da mutig unterwegs, gewillt Verantwortung zu übernehmen, lobte Wolf. Jedoch sollten Fehlentwicklungen vermieden werden, um keine Basis für spätere soziale Brennpunkte zu legen. Um den Bau notwendiger Infrastruktur auf den Konversionsflächen zu unterstützten, regte Wolf Fördertöpfe des Landes an.

Mehr Landesmittel für das Nationaltheater forderte Carsten Südmersen, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat: "Wir müssen den Staatstheatern gleichgestellt werden, sonst ist unsere hohe Qualität auf Dauer nicht zu halten." Für die Duale Hochschule mahnte sein Kollege Nikolas Löbel: "Da muss jetzt endlich Klarheit herrschen, wo gebaut wird."

Kindheitserinnerungen

Ernste Probleme, über die sich der Gast aus Stuttgart in Mannheim informierte, ehe er am Abend im "Andechser" der CDU als möglicher Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten Rede und Antwort stand. Zuvor jedoch ließ sich Wolf den Tag im Café Herrdegen noch mit Mannemer Dreck versüßen.

Das traditionsreiche Gebäck weckte nämlich Kindheitserinnerungen beim 52-Jährigen. Die Geschichte: "Mein Vater hatte bei einer Kur eine nette Mannheimerin - keinen Kurschatten - kennengelernt. Und die brachte uns bei ihren Besuchen dann immer Mannemer Dreck mit." Lebkuchen im Sommer? Da war die Familie aus Weingarten verwundert. Aber geschmeckt hat's allen! Und nun also zum politischen Marathon in Mannheim eine kurze Visite am Ursprungsort des Gebäcks bei Martina und Simone Herrdegen.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 09.09.2014